Worte des Bürgermeisters zur aktuellen Lage
Liebe Nuthe-Urstromtaler,

inmitten der gegenwärtigen Krisenstimmung gibt es auch etwas Positives zu vermelden: Bislang sind die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde vom Corona-Virus weitestgehend verschont geblieben – wenn man von den gesellschaftlichen Auswirkungen einmal absieht. Am 23. März wurde ein Infizierter in Nuthe-Urstromtal gemeldet. Das ist im Verhältnis zu anderen Regionen erfreulich gering. Auch ist im gesamten Land Brandenburg niemand so schwer erkrankt, dass er intensivmedizinische Betreuung benötigt. Ich denke, wir alle wollen, dass dies so bleibt…

Das neuartige Corona-Virus und die daraus erwachsene Krise überschattet in den letzten Tagen unser ganzes Zusammenleben, all unser Handeln und Denken - auch in unserer Gemeinde. Vor wenigen Wochen wünschten wir uns ein gesundes neues Jahr, niemand hätte sich vorstellen können, welchen Beeinflussungen wir heute ausgesetzt sind.

Von der reinen Faktenlage scheint vieles klar zu sein. „Die Kurve abflachen“ – heißt das schon hundertfach in den Medien erklärte Prinzip, das darauf abzielt, die Infektionsketten schnellstmöglich und wirksam zu durchbrechen. Was aber als wissenschaftliches Prinzip einfach klingt, stellt uns im Alltag unseres Zusammenlebens vor ungeahnte Schwierigkeiten. Und so steht eben auch in unserer Gemeinde viel still:

Kinder dürfen nicht in die Schule oder in den Kindergarten gehen, viele von Ihnen können nicht zur Arbeit kommen, es finden keine Veranstaltungen mehr statt. Firmen generieren keine Einnahmen. Fast jegliche Zusammenkunft und Festlichkeit ist uns momentan nicht mehr möglich. In den vergangenen Tagen haben sich die Ereignisse und Maßnahmen überschlagen, die zu treffen sind, um das Virus einzudämmen.

Es schmerzt mich sehr, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass auch ich als Ihr Bürgermeister in den letzten Tagen Dinge auf den Weg bringen musste, die zur Gesundheitsprävention unerlässlich sind, in ihren wirtschaftlichen und persönlichen Auswirkungen aber so vielen von Ihnen existentielle Sorgen und Nöte bereiten. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass wir in Nuthe-Urstromtal, unserer liebenswerten Gemeinde, einmal mit solch drastischen und schmerzhaften Maßnahmen konfrontiert sein würden. Diese Situation verlangt uns vieles ab, Sorgen und Fragen bestimmen in diesen Tagen die Gedanken aller.

Aber alle auch mich bedrückenden Maßnahmen dienen dem Ziel, die Kurve der Neuerkrankungen in den kommenden Wochen möglichst flach zu halten. Und nochmal: Unsere Gemeinde befindet sich hinsichtlich der bestätigten Corona-Fälle derzeit noch in einer verhältnismäßig guten Lage. Ich will, dass dies so bleibt.

Auch wenn heute sicher viele die Maßnahmen belächeln oder herunterspielen, bitte ich Sie alle: Halten Sie im Umgang mit ihren Lieben und Freunden die nun bekannten Vorsichtsregeln konsequent ein! Und bitte verzichten Sie gänzlich auf jeden möglichen vermeidbaren Kontakt in unserer Gesellschaft. Bitte denken Sie besonders an jene, die an einer Vorerkrankung leiden oder ein geschwächtes Immunsystem haben. Für sie kann das Virus in jeder Begegnung lebensgefährlich werden. Daher müssen wir im Moment alles daran setzen, die Risiken einer Ansteckung zu minimieren.

Mit Ihrem verantwortungsbewussten Handeln helfen Sie auch den vielen Menschen in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeheimen, in Krisenstäben, Feuerwehr - all diese Menschen versuchen, diese Lage so gut es geht zu überwinden. Es wird und muss uns gelingen, die Zahl der Erkrankungen über einen möglichst langen Zeitraum zu strecken. Dann wird unser Gesundheitssystem diese Aufgabe meistern können, bis es gelingt, einen Impfstoff zu entwickeln.

Die kommenden Wochen werden uns viel abverlangen und sie werden Verzicht bedeuten. Helfen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, schauen Sie mal über den Gartenzaun und helfen Sie älteren Nachbarn vielleicht deren Einkäufe zu übernehmen - unter Einhaltung aller gebotenen Schutzmaßnahmen natürlich. Mir ist bewusst, dass die jetzige Situation und die damit verbundenen Maßnahmen für die Wirtschaft, für große wie kleine Unternehmen, für Geschäfte und Gaststätten eine sehr, sehr schwere Zeit darstellt.

Liebe Nuthe-Urstromtaler, ich bin fest davon überzeugt: Gemeinsam werden wir auch die nächsten Wochen durchstehen und bewältigen.

Niemand sollte mehr die Gefahren dieser Pandemie klein reden. Seien wir vernünftig, achtsam mit uns selbst und aufmerksam gegenüber unserem Nächsten. Besinnen wir uns auf das Einstehen füreinander, denn das macht uns stark.


Bleiben Sie bitte gesund.

 

Ihr Bürgermeister

Stefan Scheddin
Die Verwaltung bleibt für Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen.
Die Gemeindeverwaltung bleibt ab Montag, den 16.03.2020 bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Bürgeranfragen werden nur noch telefonisch beantwortet. In dringenden Fällen sind Vor-Ort-Termine vorab telefonisch mit dem entsprechenden Mitarbeiter zu vereinbaren. Bitte beachten Sie die allgemeinen Hygienemaßnahmen und folgen Sie den Anweisungen der Mitarbeiter!

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Seit 20. Juni 2019 bietet die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming mbH Bürgern und Besuchern der Gemeinden Nuthe-Urstromtal, Niederer Fläming, des Amtes Dahme/Mark und der Stadt Jüterbog mit den zugehörigen Ortsteilen täglich zwischen 5.30 Uhr und 21.30 Uhr eine neue Mobilitätsalternative - ab sofort ist man auch ohne Auto mobil!

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