Informationen zu Corona

 


+ + + 12.05.2020: SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 08.05.2020  + + +
Brandenburg hat weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen

    Die Verordnung ist vorbehaltlich des Satzes 2 am 9. Mai 2020 in Kraft getreten. § 12 tritt am 23. Mai 2020 in Kraft
    Sie tritt vorbehaltlich des Satzes 2 mit Ablauf des 5. Juni 2020 außer Kraft. Die §§ 9 und 14 Absatz 4 treten mit Ablauf des 24. Mai 2020
    außer Kraft.
    Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg
    (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung - SARS-CoV-2-EindV) vom 8. Mai 2020


+ + + 27.04.2020: Land hat SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 17. April 2020 aktualisiert  + + +

   Unter anderem gilt ab dem 27. April 2020 die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes in ÖPNV und Einzelhandel.

   Alle Änderungen entnehmen Sie bitte dem Download.


+ + + 17.04.2020: Neue Rechtsverordnung mit ersten Erleichterungen erlassen  + + +
Bundes- und Landesregierung/en haben über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Die Brandenburger Landesregierung hat am 17.04.2020 eine neue Rechtsverordnung zur Eindämmung des Coronavirus verabschiedet. Diese bringt einige erste Erleichterungen im Vergleich zur bislang geltenden Verordnung mit sich. Davon unabhängig bleiben die Grundregeln zur Minimierung sozialer Kontakte, zu Abstand und Hygiene unverändert bestehen.

Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg vom 17.04.2020
 

+ + + 01.04.2020: Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung und Ahndung von Verstößen + + +

Verstöße können empfindliche Strafen nach sich ziehen


+ + + 30.03.2020: Notfallbetreuung: "Ein-Elternregelung" für AN im Gesundheits-/Pflegebereich + + +

Weisung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV)

Seit dem 18. März 2020 dürfen in Brandenburg aufgrund der Corona-Krise nur Kinder in Kitas und Horten im Notfall betreut werden, wenn beide Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Mit Weisung vom 28.03.2020 hat die Landesregierung die Anwendungsvorgaben zur Notfallbetreuung in Kitas und Horten erweitert.

In nachfolgend aufgeführten Bereichen ist es nun ausreichend, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben („Ein-Elternregelung“):

  • im Gesundheitsbereich,
  • in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen,
  • im medizinischen und im pflegerischen Bereich,
  • der stationären und teilstationären Erziehungshilfen sowie in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe, der Versorgung psychisch Erkrankter sowie
  • für die Notfallbetreuung von Kindern bis zum Ende des Grundschulalters.

Wenn ein Elternteil in diesen Berufsgruppen arbeitet, besteht für die Familie Anspruch auf die Notfallbetreuung, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gegeben ist. Ist ein Elternteil zum Beispiel in Heimarbeit, entfällt dieser Anspruch.

Ergänzte Berufsgruppen / Beschäftigungsbereiche

Folgenden Berufsgruppen bzw. Beschäftigungsbereichen steht nun auch eine Notbetreuung zu, solange beide Sorgeberechtigten in der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind:

  • Inhaber eines offiziellen Journalistenausweises und Medienvertreter,
  • Veterinärmedizin,
  • Reinigungsgewerbe, soweit sie in kritischer Infrastruktur tätig sind

Die Weisung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) erging in Abstimmung mit dem Ministerium für Jugend, Bildung und Sport (MBJS).

In der Weisung an die Landrätinnen und Landräte sowie Oberbürgermeister steht abschließend: „Nach Einschätzung des MBJS hat sich die aktuelle Struktur der Notfallbetreuung bisher gut bewährt. Die Bildung von kleinen Gruppen in vielen Kindertagesstätten ist aus Sicht des MSGIV und MBJS zur Vermeidung von Infektionen weiterhin eine gute Strategie, die beibehalten werden sollte.“

Das bisherige Antragsverfahren bleibt unverändert.

- Antragsformular für eine Notbetreuung zur Abgabe in der betreuenden Einrichtung
- Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg 


+ + + 26.03.2020: Händlerplattform "Lokal gedacht" für TF + + +

Trotz Ladenschließung: Alternativangebote dem Kunden online präsentieren

Vom Stadtmarketing Luckenwalde e.V. erreichte uns die Mitteilung über eine Initiative, die auch für unsere Gewerbetreibende von Interesse sein dürfte:

"Jeden von uns stellt die Corona-Krise nahezu täglich vor neue Herausforderungen. Besonders die Gewerbetreibenden unserer jeweiligen Städte treffen die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus hart.

Umso positiver ist es zu sehen, wie viele Selbstständige und Unternehmer nicht einfach kampflos aufgeben, sondern neue Ideen und Kooperationen entwickeln, um Produkte, Dienstleistungen und Speisen trotzdem an die Kunden zu bringen.

Um genau für diese Alternativangebote eine Plattform zu schaffen, haben die Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming die Seite Lokal gedacht ins Leben gerufen. Was anfänglich als Idee für Luckenwalde und Jüterbog gedacht war, soll sich nun aber auf den gesamten Landkreis Teltow-Fläming ausweiten.

Der Grundgedanke hinter der Plattform ist so simpel wie genial und lässt sich für jeden umsetzen. Auf der Seite www.lokal-gedacht.de können die Gewerbetreibenden die Chance nutzen und sich trotz geschlossener Ladentüren oder eingeschränkter Öffnungszeiten ihren Kunden online präsentieren. Zunächst einmal geht es darum, dass sie mit einer Art Online-Visitenkarte auf sich aufmerksam machen können. Welche Waren oder Dienstleistung bieten sie an? Ist das Geschäft noch geöffnet? Oder wie kann man alternativ mit ihnen in Kontakt treten? Besitzen sie möglicherweise einen Online-Shop oder planen dies zukünftig? Besitzt das Unternehmen einen Bestell- und Lieferservice? All diese Fragen sollen auf der Plattform übersichtlich für das jeweilige Unternehmen zusammengefasst werden, sodass die Kunden weiterhin die Möglichkeit besitzen, die regionale Wirtschaft zu unterstützen.

Die Freude ist groß, dass sich die Seite bereits innerhalb einer Woche schon mit vielen Partnern gefüllt hat. So können Sie sich bereits einen Überblick verschaffen, wie das Ganze aufgebaut sein soll. Dennoch steckt das Projekt nach wie vor in den Kinderschuhen und wird regelmäßig aktualisiert.

Wir hoffen, dass auch die Gewerbetreibenden aus Ihrer Kommune sich an der Plattform beteiligen wollen. Eine Anmeldung dazu kann man direkt auf der Seite vornehmen. Alles was wir benötigen, sind die folgenden Dinge:

  • Firmenlogo und Firmenname
  • Beschreibung Ihrer angebotenen Waren oder Leistungen
  • Alternatives Angebot (z.B. Onlineshop / Produktfotos per Mail)
  • Angaben zu Möglichkeiten von Versand, Lieferung, Abholung o.Ä."

 + + + 26.03.2020: Sofortprogramm der ILB für gewerbliche Unternehmen und Freie Berufe + + +

Anträge können seit dem 25.03.2020 bei der ILB gestellt werden

Sofortprogramm der Investitionsbank des Landes Brandenburg für gewerblichen Unternehmen im Sinne § 2 GewStG und Angehörige der Freien Berufe

Das Sofortprogramm soll gewerblichen Unternehmen im Sinne § 2 GewStG und Angehörigen der Freien Berufe, die durch die Coronakrise 2020 in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, eine schnelle und angemessene finanzielle Hilfestellung zur Milderung von unmittelbaren Schäden und Nachteilen leisten.

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten, Freiberufler sowie Soloselbstständige mit Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Brandenburg. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige: bis zu 9.000 EUR,
  • bis zu 15 Erwerbstätige: bis zu 15.000 EUR,
  • bis zu 50 Erwerbstätige: bis zu 30.000 EUR,
  • bis zu 100 Erwerbstätige: bis zu 60.000 EUR.

in Abhängigkeit des erklärten Schadens.

Zum Nachweis der Legitimation des Antragstellers sind dem Antrag folgende Unterlagen, soweit zutreffend, beizufügen:

  • Handelsregisterauszug oder vergleichbare Unterlagen,
  • Gewerbeanmeldung,
  • Kopie des Personalausweises,
  • Lohnjournal oder gleichwertige Unterlagen für Erwerbstätige/Beschäftigte.


Weitere Informationen zum Antragsverfahren, Antragsformulare usw. finden Sie unter:
https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/


+ + + 24.03.2020: Aktuelles zur Corona-Krise aus unserer Gemeinde + + +

Erste bestätigte Infektion in Nuthe-Urstromtal

Nun gibt es auch in Nuthe-Urstromtal den ersten bestätigten Fall einer Corona-Infektion.
Es handelt sich um einen Rentner, der sich während seines Urlaubs in einem Risikogebiet mit dem Virus infizierte. Das Ergebnis lag gestern Abend (23.03.2020) dem Gesundheitsamt vor.

Der Betroffene ging sehr verantwortungsvoll mit der Situation um und hat sich umgehend selbst in Quarantäne versetzt. Es geht daher keine Gefahr von ihm aus. Der Ortsvorsteher wurde von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Teltow-Flämiong rät allen Bürgerinnen und Bürgern, sich weiterhin genauestens an die derzeit geltenden Regeln zu halten, um den bestmöglichen Schutz vor einer Ansteckung zu erhalten.

Bürgermeister Stefan Scheddin dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern Nuthe-Urstromtals für ihr Verständnis, ihr verantwortungsvolles Handeln und wünscht weiterhin eine gute Gesundheit.

Covid-19: Bestätigte Infektionen im Landkreis Teltow-Fläming


+ + + 23.03.2020: Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie / Stand: 23.03.2020 + + +

Festlegungen von Bund, Land und Kommune sind zu befolgen

1. Weitere Einschränkungen im öffentlichen Leben durch Landesregierung veranlasst

Das öffentliche Leben im Land Brandenburg wird zur Eindämmung des Corona-Virus vorerst bis zum 19.04.2020 weiter eingeschränkt.

Neben den bekannten Einschränkungen im Kita- und Schulbereich treten ab dem 23.03.2020 weitere durch Rechtsverordnung des Landes Brandenburg angeordnete Festlegungen in Kraft:

  • Das Betreten öffentlicher Orte wird bis zum 5. April 2020 (24.00Uhr) untersagt. Öffentliche Orte sind insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es Ausnahmen:
    • zur Wahrnehmung beruflicher Tätigkeiten und zum Aufsuchen des Arbeitsplatzes,
    • zur Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuche); dazu gehören auch Psycho-und Physiotherapeuten, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist,
    • zur Abgabe von Blutspenden,
    • zum Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
    • zur Begleitung Sterbender sowie zur Teilnahme an Beisetzungen im engsten Familienkreis,
    • für Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie zur Versorgung von Tieren,
    • zur Wahrnehmung dringend und nachweislich erforderlicher Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren.

Diese Erlaubnisse stehen unter dem Vorbehalt, dass der Aufenthalt nur allein, in Begleitung der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen oder einer nicht im jeweiligen Haushalt lebenden Person erfolgt. Dabei ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

  • Grundsätzlich gilt, dass alle Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr zu schließen sind. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

    Der Einkauf für den täglichen Bedarf bleibt selbstverständlich gewährleistet. Ausgenommen vom Schließungsgebot sind deshalb der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-und Gartenmärkte, Tierbedarfshandel und der Großhandel. Dies gilt auch für Dienstleister im medizinischen- und Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, insbesondere Arztpraxen und Krankenhäuser. Soweit entsprechende Waren und Dienstleistungen angeboten werden, darf dies auch durch Kaufhäuser, Outlet-Center und in Einkaufszentren erfolgen.

    Diese Einrichtungen können für die bisherige Dauer der Gültigkeit (19. April) auch sonntags und an gesetzlichen Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen. Sollten die bekannten Gesundheitsregeln (z.B. Hygiene und Abstand) nicht eingehalten werden, kann die jeweilige Einrichtung geschlossen werden.

    Handwerker und handwerksähnliche Gewerbe sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen.

  • Gaststätten müssen geschlossen bleiben. Es darf nur noch eine Ausgabe von zubereiteten Speisen und Getränken erfolgen oder z.B. über „Drive-in-Verkauf“. Dies gilt auch für Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen und so genannte Gaststätten im Reisegewerbe (z.B. Verkauf über Transporter). Voraussetzung ist zugleich, dass die Empfehlungen zu Hygiene und Abstand strikt eingehalten werden.

  • Wie bisher bleiben Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen.

  • Übernachtungsangebote im Inland –egal ob Hotel oder Campingplatz –dürfen nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Diese Regelung gilt auch für Personen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits beherbergt werden, nicht jedoch für so genannte Dauercamper oder Zweitwohnsitze.

  • Öffentliche  und  nichtöffentliche Veranstaltungen  und  Versammlungen sind untersagt. Die Nutzung des ÖPNV bleibt erlaubt. Auf die Einhaltung der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ist dabei jedoch unbedingt zu achten.

  • Wie bereits in der bisherigen Verordnung festgelegt, bleiben für das Publikum geschlossen: Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen, Prostitutionsstätten sowie Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Jahrmärkte, Freizeit-und Tierparks, Spielplätze, Anbieter von Freizeitaktivitäten und ähnliche Einrichtungen.

  • Auch der Sportbetrieb ist –wie bisher festgelegt –auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios untersagt. Dies gilt entsprechend auch für Thermen, Wellnesszentren und ähnliche Einrichtungen. In begründeten Einzelfällen können vor Ort Ausnahmen gewährt werden. Ferner sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten.

  • Krankenhäuser müssen,
    • soweit medizinisch erforderlich und vertretbar, ihre personellen und sonstigen Ressourcen schwerpunktmäßig für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 oder Verdacht hierauf einsetzen und
    • die notwendigen Maßnahmen treffen, um ihr ärztliches und pflegerisches Personal unverzüglich auf dem Gebiet der Intensivpflege mit Beatmungseinheiten und der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 oder Verdacht hierauf zu schulen.
  • Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen dürfen – wie bisher –keinen Besuch empfangen. Ausgenommen sind ab sofort Hospize. Kinder unter 16 Jahren dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen. Schwerstkranke dürfen – insbesondere zur Sterbebegleitung – Besuch von Seelsorgern, Urkundspersonen sowie nach ärztlicher Genehmigung von ihnen nahestehenden Personen empfangen.

    Im Gegensatz zur bisherigen Regelung sind Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

  • Erlaubnispflichtige stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe im Sinne von § 45 SGB VIII und der Eingliederungshilfe (Kinder- und Jugendheime, Wohngruppen) setzen ihren Betrieb fort. Sie haben die Versorgung der untergebrachten Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Die Elternarbeit in den Einrichtungen muss eingestellt werden. Mögliche Probleme im Falle von Personalengpässen werden versucht in Abstimmung mit dem Jugendministerium zu lösen. Internate können schließen, wenn eine Rückführung der Kinder und Jugendlichen zu ihren Erziehungsberechtigten sichergestellt ist.

  • Der Betrieb von Werkstätten und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen sind zu ihrer Notbetreuung zulässig. Dies setzt voraus, dass es für diese Personen
    (a) keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt (z.B. durch Angehörige, in ambulanten oder besonderen Wohnformen),
    (b) deren Angehörige eine berufliche Tätigkeit ausüben, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens erforderlich ist oder
    (c) die Betreuung für die Stabilisierung des Gesundheitszustandes des Betroffenen ausnahmsweise und dringend erforderlich ist.

  • Die Verordnung legt auch Hygienestandards für erlaubte Tätigkeiten fest. Demnach sind die erforderlichen Hygienestandards strikt einzuhalten, der Zutritt und die Vermeidung von Warteschlagen zu gewährleisten. In Wartebereichen dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig aufhalten. Zwischen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu einzuhalten.

(Quelle: Pressemitteilung Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Eindämmung Coronavirus: Weitere Maßnahmen zur Beschränkung von Kontakten in Brandenburg notwendig, vom 22.03.2020. )

2. Bisher weiterhin gültige Festlegungen in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal

Seit 12.03.2020:
Alle öffentlichen Veranstaltungen werden bis auf weiteres abgesagt.

Seit 13.03.2020:
Die Turnhallen sind bis auf Widerruf geschlossen.

Seit 14.03.2020:
Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren wurde die Durchführung jeglicher Veranstaltungen der Kinder- und Jugendfeuerwehren untersagt. Darüber hinaus gilt:

Dienstabende, Versammlungen und Ähnliches der Einsatzabteilungen sowie der persönliche Kontakt unter den Wehren außerhalb von Einsätzen sind zu unterlassen.
Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft zwingend notwendige Tätigkeiten sind unter Beachtung der notwendigen Vorsicht mit so wenig Personal wie möglich durchzuführen.
Bei Einsätzen der Feuerwehr ist besondere Vorsicht geboten.

Seit 16.03.2020:
Alle öffentlichen Einrichtungen (Gemeindehäuser, Turnhallen, Kitas, Schulen, Sportplätze, Freibäder) werden für nicht behördliche oder nicht schulische Zwecke bis auf weiteres geschlossen. Selbstverständlich ist das Betreten der Gebäude im Rahmen der Notbetreuung gestattet.

Für die Arbeit der politischen Gremien gilt:
Die Entscheidung zur Durchführung der Sitzungen erfolgt nach tagaktueller Bewertung der Entwicklung. Bitte verfolgen Sie unsere Veröffentlichungen.

Es gilt eine Sperrung aller öffentlichen Spielplätze.

3. Kita-Elternbeiträge

Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal verständigt sich hierzu auf Kreisebene mit allen Städten, Gemeinden und Ämtern. Das Ziel aller Bürgermeister/innen und des Amtsdirektors ist es, eine einheitliche Regelung für alle Eltern im Landkreis Teltow-Fläming zu treffen. Sobald hierzu neue Kenntnisse vorliegen, werden diese öffentlich bekannt gemacht.

4. Höhe der bestätigten Corona Fälle in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal

- 0 bestätigte Infektionsfälle bekannt
(Stand 22.03.2020, 09:00 Uhr)

Aktuelle Informationen zu den Entwicklungen im Landkreis Teltow-Fläming entnehmen Sie bitte den Informationen des Gesundheitsamtes.

5. Erreichbarkeit der Gemeinde Nuthe-Urstromtal

Trotz Schließung der Gemeindeverwaltung für den Publikumsverkehr erreichen Sie uns selbstverständlich unter den gewohnten Service-Nummern oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Gleichzeitig möchten wir alle Einwohner unserer Gemeinde dazu aufrufen, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. In diesen Zeiten ist es wichtig, Panikmache entgegenzusteuern. Nur gemeinsam werden wir diese Krise meistern. Bitte haben Sie für die eingeleiteten Maßnahmen Verständnis. Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!
Wir informieren Sie auch weiterhin fortlaufend.


+ + + 23.03.2020: Corona-Krise - Fragen und Antworten für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbständige + + +

Fragen und Antworten zum Thema Arbeit und Wirtschaft in der Corona-Krise

Der Landkreis Teltow-Fläming hat auf seiner Internetseite am Bürgertelefon eingegangene Fragen zum Thema Arbeit und Wirtschaft zusammengefasst.
Hier finden Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbstständige Antworten auf Fragen wie z.B. zur Kurzarbeit und zu Soforthilfen.

http://www.teltow-flaeming.de/de/service/gesundheit/corona-virus/Corona-Virus/wirtschaft-und-arbeit.php


+++ 14.03.2020: Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie +++

Aktuelle Maßnahmen gegen das Coronavirus (Stand: 14.03.2020, 12.00 Uhr)

Um die Ausbreitung des Coronavirus und ihre Folgen möglichst gering zu halten, hat am Freitag, den 13. März 2020 die Landesregierung einige Maßnahmen beschlossen.

Zu diesen gehört unter anderem die Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen im Land Brandenburg ab Mittwoch, den 18. März bis voraussichtlich 19. April 2020.
Siehe: Pressemitteilung der Staatskanzlei: Corona-Virus: An Kitas und Schulen ab Mittwoch keine Betreuung und Unterricht

Der Landkreis Teltow-Fläming informiert zu den angekündigten Schließungen weiter:

"Notfallbetreuung

Gleichzeitig soll jedoch die Daseinsvorsorge gesichert werden. Dazu gehört, dass auch genügend Personal für die so genannte kritische Infrastruktur zur Verfügung steht.

Deshalb wird eine Notfallbetreuung an den Schulen und Kindertagesstätten eingerichtet. Einzelheiten, welche Einrichtungen dies anbieten, werden mit den Bürgermeister*innen und dem Amtsdirektor sowie den Schulträgern in Kürze geklärt.

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.

In Deutschland zählen dazu:

  • Energieversorgung (Elektrizität, Kernkraftwerke, Gas, Mineralöl)
  • Informationstechnik und Telekommunikation (Telekommunikation, Funk- und Fernsehen, Internet)
  • Transport und Verkehr (Bahn, ÖPNV, Schifffahrt, Luftverkehr, Straße, Postwesen)
  • Gesundheit (alle Einrichtungen zur medizinischen Versorgung, Labordiagnostik)
  • Bestattungswesen
  • Wasser (Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung)
  • Ernährung (vom Großhandelslager bis zum Einzelhandel, Lebensmittelerzeuger (Tierhalter, Landwirte, Gärtner), lebensmittelverarbeitende Betriebe
  • Entsorgung (Müll aller Art, Tierkörperbeseitigung)
  • Finanz- und Versicherungswesen,
  • Staat und Verwaltung (Verwaltung auf allen Ebenen von Kommune bis Bund, Polizei, Katastrophenschutz, Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, THW, Verteidigung)

Bedarf anmelden

Eltern, die in einer Organisation oder Einrichtung der kritischen Infrastruktur arbeiten und keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben, sollten am Montag, dem 16. März 2020, ihren Bedarf in der Einrichtung anmelden. In den Einrichtungen wird ein Anmeldeformular ausgelegt sein, das auch hier heruntergeladen werden kann:
Anmeldung Betreuungsbedarf (zur Abgabe in der Einrichtung)"

Achtung! Am Montag und Dienstag ist der reguläre Betrieb sichergestellt!

Ab Mittwoch wird eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern zur Aufrechterhaltung von medizinischer Versorgung, Verwaltung und kritischer Infrastruktur dringend benötigt werden, gewährleistet.

Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal ist bereits dabei ein Notkonzept zur Betreuung dieser Kinder in Abstimmung mit den Kitaleiterinnen und Hortleiterinnen aufzustellen.

Weiter wird dies auf die dann anstehenden Bedürfnisse und dem jeweils aktuellen Stand angepasst werden.

Alle öffentlich angesetzten Termine werden seitens der Gemeinde Nuthe-Urstromtal bis auf weiteres nicht durchgeführt.

Wir bitten Sie, sich über Fern,- und Rundfunkübertragungen weiter zu informieren.

Das wichtigste in der jetzigen Situation ist, weiterhin ruhig und besonnen zu reagieren, noch gibt es im Gemeindegebiet keinen bestätigen Infektionsfall. Alle angesprochenen Maßnahmen seitens der Gemeinde dienen dem Schutz jedes einzelnen.  

Über weitere Entwicklung und Maßnahmen halten wir Sie auf dem Laufenden.


+++ 13.03.2020: Schließung von Turnhallen, Vereins-/Mehrzweckgebäuden/-räumen, Fest-/Sportplätzen +++

Festlegung gilt bis auf Widerruf

Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal betrachtet die Entwicklung der Corona-Pandemie fortlaufend und bewertet die Lage, um tagaktuell reagieren zu können.

Auch wenn die Verantwortung in Pandemiefragen auf anderer Ebene liegen und direkte Zuständigkeiten der Kommune nicht gegeben sind, sollen insbesondere Risikogruppen im Rahmen unserer Möglichkeiten geschützt werden.

Gegenüber den Schülern und dem Personal der Schule hat die Gemeinde als Träger der Schulen eine besondere Verantwortung. Die Gemeinde hat nicht die personelle Kapazität und die technischen Mittel, die Sporthallen vor Beginn des Schulsportes umfassend zu desinfizieren.

Aus diesem Grund weist der Bürgermeister der Gemeinde Nuthe-Urstromtal an, dass ab sofort bis auf Widerruf keine vereinssportlichen Aktivitäten in den Sporthallen der Gemeinde Nuthe-Urstromtal stattfinden dürfen.

Es wird um Verständnis für diese außergewöhnliche Maßnahme gebeten. Es geht in einer derart angespannten Situation um Solidarität und den Schutz vor allem der Schwächeren.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung angesichts des Coronavirus und um dessen Ausbreitung möglichst gering zu halten, hat die Gemeinde Nuthe-Urstromtal am Montag, dem 16. März 2020, folgende Maßnahme beschlossen:

Die Mehrzweckgebäude und –räume sowie Fest- und Sportplätze einschließlich Vereinsgebäude der Gemeinde Nuthe-Urstromtal werden mit sofortiger Wirkung bis auf Widerruf geschlossen und stehen weder für öffentliche noch private Veranstaltungen jeglicher Art zur Verfügung.

Die Maßnahmen dienen zum Schutz jedes Einzelnen.

Veranstaltungen

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